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Geplagt schaue ich gen Himmel.

Frage ich mich doch, wozu alles. Liebliche Töne erklingen in meinen Ohren. Die Augen geschlossen.

Ich kann das Meer riechen…

 

Träume können Wahr werden. Fühle ich mich doch so geborgen. So voller Kraft.

Wenn mir die Tränen laufen, konstant.

Gefühle sich überschlagen. Der Pessimist in mir sagt, das kann so alles nicht sein, möchte ich es doch nur fühlen.

 

Es ist so kurz und doch so nah. Wir können alles bewegen. Erfüllt.

Das ganze objektiv sehen, zu leben füreinander ist das schönste auf der Welt.

 

Ich hasse es, wenn sich Menschen in irgendwas zwingen weil sie müssen.

Stelle man sich die Frage, was das wichtigste im Leben sei.

Ich öffne kurz die Augen und sehe die letzten Strahlen.

 

Nur für dich…

 

Das wichtigste im Leben ist es, etwas zu hinterlassen.

Etwas, wofür man leben konnte, etwas, das man unbeschreiblich liebt.

Ich möchte einzig, das mir die Menschen mal für etwas dankbar sein werden.

Auch wenn ich nicht mehr bin.

 

Sei es, das ich immer für sie da war, das ich etwas tolles geschrieben habe oder ihr Herz ein Stück füllen konnte.

Etwas, woran man sich immer mal wieder mit einem kleinen lächeln bei einem bestimmten Lied erinnert…

 

Ich träume davon etwas zu sein. Auch wenn ich nichts bin.

Im Grunde ist keiner ein Etwas. Jeder Mensch hat, und das von Natur aus, die Möglichkeit aus sich zu machen was er kann und vor allem. Will.

 

Ich habe etwas gefunden, wofür es sich zu leben lohnt.

 

Atem. Tief atme ich ein und spüre ihre Hand auf meiner Schulter.

 

Es gibt Momente, da erscheint alles so sinnlos, so einsam.

Auf dieser Erde passiert so viel Leid, für das es sich lohnen würde, dagegen anzukämpfen.

Dennoch wird es in naher Zukunft eher so werden, das die Schwachen weiter ausgebeutet werden, und die Reichen sich noch mehr den Wanst voll stopfen.

 

Ich drehe mich um und nehme ihre Hand. Voller Anmut steht sie vor mir. Dieses wunderschöne lächeln…

 

Bewusst ist mir, das ich niemals verstehen werde, warum das alles so ist. Auch wenn ich es gerne würde. Es bekämpft mich innerlich. Ich möchte nichts essen. Ich möchte nicht glücklich sein, wenn es andere nicht auch sind. Es gibt nur wenige Dinge, die mich aufregen.

Ich gebe mir nicht die Schuld für das Leid. Das steht mir auch nicht zu.

Woran ich Schuld bin, ist das ich mein Leben in unbekannte Gefilde stürze. Mir alles zubauen kann, was mir lieb ist.

Auch wenn dies Paradox klingt. Will ich mich doch nur den essentiellen Dingen widmen, damit ich mir ein wenig das Gefühl verschaffe, mächtig zu sein und vielleicht mit Wort und Ton doch etwas zu ändern…

 

Ihre tiefblauen Augen sehen mich an. Ich lächle. Zärtlich streiche ich ihr über die Wange.

 

Wir alle haben es in der Hand. Vergangenheit lässt sich selten ändern. Was wir dürfen, ist nach vorne schauen. Wobei man die eigene Vergangenheit niemals leugnen sollte. Nur bestimmen darf sie einen nicht.

Wir bekommen alle immer gesagt, man lernt nie aus. Das ist Wahr. Und wenn man sich diese Tatsache vor Augen führt, sollte man doch zumindest wollen, das man in seinem leben eine gute Auswahl an Themen hat, die man lernt. Die Wichtig sind. Wirklich wichtig…

 

Wir schauen uns an. Neigen uns nach vorne und umarmen uns. Fest krallen wir unsere Finger in des anderen Rücken.

 

Ein Menschenleben hat viel zu bieten. Und keiner kann immer die Entscheidungen und Gedanken anderer verstehen. Dadurch entstehen Konflikte, die unnötig sind.

Denn, tolerieren kann man viel mehr, als sofort verstehen. Und das, leider, wissen wohl die wenigsten. Zur Zeit.

 

Ich neige meinen Kopf und flüstere ihr ins Ohr, wie sehr ich sie liebe.

 

Meine These. Wenn sich nichts auf diesem Planeten, vor allem aber auch in diesem Land, da ich es hier hautnah miterlebe, ändert. Dann, und das prophezeie ich jetzt. Dann werden wir alle Untergehen. So kann es nicht weitergehen. Kinder sterben, werden vergewaltigt. Jugendkriminalitätsrate kann man bei ihrem Wachstum beobachten. Die Gefängnisse quellen über. Es wird sich einen Dreck geschert um Arbeit.

Dieses Land wird vor die Hunde gehen.

 

Unsere Köpfe gehen ein Stück auseinander. Sie strahlt. Wir schließen die Augen und küssen uns.

 

Die Frage, warum alles so kommen musste, hat viele Ursachen. Alle zu erläutern ist verdammt schwer. Dennoch muss etwas getan werden. Und ich rede nicht von Politik oder Polizei. Menschen mit einem Grundguten Gedanken. Wirkliche Menschen, keine Hologramme. Menschen die Menschen leben und lieben. Die sich Gedanken darüber machen, warum das alles so ist. Sind die einzigen, die etwas bewegen könnten. Denn ausgestorben ist diese Spezies noch lange nicht.

 

Wir schauen einander an. Wissen, wir sind. Und wir werden sein. Komme was wolle.

 

 

Warm…

6.4.10 00:36
 


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